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13.12.2016

LSR erfreut über Erweiterung des Landesschulbeirats, stellt aber den Zusammenhang Religion und Schule in Frage.

Der Landesschülerrat Niedersachsen begrüßt den neuen Entwurf des Kultusministeriums zur
Erhöhung der Personenzahl und der beteiligten Verbände im Landesschulbeirat. Dieser
Entwurf sieht vor, dass neben den Vertretern der christlichen Kirche und der Humanisten,
nun auch Vertreter des jüdischen, muslimischen und alevitischen Glaubens an den
Sitzungen als Vollmitglieder teilnehmen dürfen. „Dieser Schritt war längst nötig und ist nur
konsequent“, äußert sich Timo le Plat, Vorsitzender des Landesschülerrats Niedersachsen.
„Die christlichen Kirchen, sowie die Humanisten sind seit Jahren in diesem Gremium
vertreten, andere jedoch nicht. “, so le Plat weiter.
Diese Maßnahme schafft zwar Gerechtigkeit, grundsätzlich wirft sich aber für den
Landesschülerrat die Frage auf, ob die Einbindung der verschiedensten
Glaubensgemeinschaften im Landesschulbeirat von Nöten ist. So muss man anfangen zu
überlegen, ob Religion in der Politik und der Bildung immer noch einen hohen Stellenwert
haben sollte oder nicht.
Hintergrundinformationen zum Landesschulbeirat:
Der Landesschulbeirat ist ein Beratungsgremium des Kultusministeriums. Das
Kultusministerium ist verpflichtet das Gremium über bevorstehende Verordnungs- oder
Gesetzesentwürfe zu unterrichten und die Stellungnahmen der Mitglieder anzuhören. Ferner
wirkt der Landesschulbeirat bei allen allgemeinen Fragen mit, die für das Schulwesen von
grundsätzlicher Bedeutung sind.



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